| MES – ein Muss? |
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Es gibt viele Gründe, die dafür sprechenIn: Der BetriebsleiterAusgabe: 04 / 2007, Seiten: 22 - 23 Unternehmen müssen immer größere Herausforderungen in der Produktion bestehen. Dies zeigt sich an den horizontalen Verflechtungen mit Kunden und Zulieferern sowie bei der vertikalen Integration von Planungs-, Steuerungs- und Durchführungsaufgaben. ERP-Systeme stoßen da an ihre Grenzen – und Manufacturing Execution Systeme treten in den Fokus. Enterprise Resource Planning Systems (ERP-Systeme) sind in den Unternehmen auf die betriebswirtschaftlichen und planerischen Daten ausgerichtet. Sie gelten als informationslogistische Basis und halten als bereichsübergreifende Hilfsmittel für Anwender an allen Arbeitsplätzen redundanzfreie, einheitliche Daten aus diversen Anwendungsgebieten vor. Die zunehmende horizontale Verflechtung mit Kunden und Zulieferern sowie die wachsenden Anforderungen mit Blick auf eine vertikale Integration von Planungs-, Steuerungs- und Durchführungsaufgaben lassen jedoch ERP-Systeme an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen. Hier kommen verstärkt Manufacturing Execution Systeme (MES) ins Spiel. Sie stellen als eine Art „Informationsbroker“ die Kopplung des ERP-Systems mit den operativen, produktionsnahen Systemen sicher. Jürgen Schulte |