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Inbetriebnahme und Anlaufmanagement Drucken E-Mail

Die Herausforderung

Inbetriebnahme und Anlaufmanagement Ob Investitionen in neue Anlagen, Restrukturierungs- und Modernisierungsprojekte oder Neubauvorhaben - immer gilt es, Projekte aus der Realisierungsphase in den laufenden Betrieb zu überführen.

Häufig sind eine Vielzahl von Beteiligten mit unterschiedlichsten Aktivitäten und Abhängigkeiten zueinander in dieser zeit- und vor allem kostensensiblen Phase dafür verantwortlich, den Anlauf sicherzustellen. Vorgegebene Zielgrößen, wie z. B. Time-to-Market, Budgettreue und Qualitätsstandards sind einzuhalten.

Mit Hilfe eines qualifizierten Anlaufmanagements gilt es, die einzelnen Phasen der Inbetriebnahme zu koordinieren und deren Übergänge zu optimieren. Dies betrifft insbesondere die Schnittstellen zwischen der Freigabe- (Freigabe von Produkten und Lastenheften für Bau und Anlagen) und der Installationsphase der Gewerke. Die Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten zeigt, dass gerade hier ein erhöhter Koordinationsaufwand notwendig ist, da sich beispielsweise Systemlieferanten zwar an die Vorgaben halten, aber das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten häufig vernachlässigt wird. Daran anschließend erfolgt die Pilotphase (Probebetrieb bzw. Vornullserie und Nullserie) mit der Schnittstelle hin zur Hochlaufphase mit SOP bis zum Erreichen der Kammlinie.

Unser Lösungskompetenz - Ihr Nutzen

Speziell in der Anlaufphase resultieren viele Probleme direkt aus Planungsfehlern, unzureichenden Spezifikationen, unflexiblen Organisationsformen sowie dem Fehlen von Werkzeugen und ausreichend qualifizierten Mitarbeitern.

Führungskräfte, die verantwortlich sind für einen risikoarmen, termin- und leistungsgerechten Anlauf, sind nach unserer Erfahrung mit wiederkehrenden Fragestellungen konfrontiert:

  • Gibt es eine systematische Anlaufplanung für die Inbetriebnahme?
  • Kann ein geplanter SOP gehalten werden? Wenn nicht, welche Eskalationsstrategien gibt es und vor allem, wie greifen diese rechtzeitig?
  • Werden die richtigen Methoden eingesetzt, um einen Hochlauf steuern und kontrollieren zu können?
  • Können die geforderten Soll-Ausbringungsmengen zur rechten Zeit in gewünschter Qualität produziert werden?
  • Wie lässt sich der Serienanlauf kostenneutral verkürzen?
  • Welche Fehler-Vermeidungsstrategien liegen vor, um einen reibungslosen Anlauf sicherstellen zu können?
  • In welcher Form wird über ein Änderungsmanagement gewährleistet, dass Anpassungen im Einzelnen nicht zu Konsequenzen im Ganzen führen?

agiplan hat in den vergangenen Jahrzehnten für unterschiedlichste Unternehmen Produktionsanlagen, technische Gewerke und komplette Fabriken in Betrieb genommen. Auf Grundlage dieser branchenübergreifenden Erfahrungen hilft Ihnen agiplan durch Koordination, Überwachung, Steuerung und Kontrolle Ihrer Projektanläufe. Folgende methodischen Bausteine im Anlaufmanagement haben sich bewährt:

Vorbereitung des Anlaufs
  • Konzeption und Implementierung einer Schwachstellenanalytik
  • Qualifikationsbetrachtungen intern / extern (Lieferanten)
  • Lieferantenmonitoring und -qualifizierung inklusive passender Versorgungsstrategien für den Hochlauf
  • bereichsübergreifende Kommunikationskonzepte
  • Überprüfung der indirekten Infrastruktur (z.B. Telefon, Netzwerk, SAP, ERP-System usw.)
  • Erstellung / Überprüfung der erforderlichen Arbeitsplatz-Beschreibungen
  • Proaktives Risikomanagement
  • Schulung der Methodenkompetenz der Mitarbeiter, Erstellung von Qualifizierungsprofilen inklusive erforderlicher Schulungsmaßnahmen
  • Schnittstellenkoordination und interdisziplinäres Projektmanagement
  • standardisierte Abnahmen von Lieferungen und Leistungen
Inbetriebnahmephase unter Berücksichtigung von
  • Ressourcenplanung
  • Betrachtung von Anlaufszenarien
  • Management-Unterstützung durch externe Spezialisten (Management auf Zeit)
  • Anlagenstillstände und Ausfallzeiten / Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Mängelbeseitigung / Überwachung der Mängelabstellung
  • Dokumentation des Änderungsmanagements / Unterstützung beim Claimmanagement
  • Langfristiger Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) inklusive Projektsteuerung nach dem SOP
Überprüfung der Zielerreichung
  • Vertraglich festgelegte Leistungen sowie Gesamtverfügbarkeit der Anlagen im Zusammenspiel
  • Schulungserfolg der Lieferanten / Festlegung des Nachschulungsbedarfes
Nachbereitung des Anlaufs
  • Dokumentation von "Best Practices" und "lessons learned"