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Region Aachen stellt Gutachten zu Potentialen von Unternehmern mit Migrationsgeschichte vor Drucken E-Mail
Region Aachen stellt Gutachten zu Potentialen von Unternehmern mit Migrationsgeschichte vorUm die Potentiale der Selbständigen mit Migrationshintergrund in der Region Aachen besser zu nutzen, beauftragte die Migrationsbeauftragte des Kreises Düren, Sybille Haußmann, die AGIT mbH und die agiplan mit der Erstellung eines Masterplans. Das fertiggestellte Gutachten wurde am 3. Mai im Rahmen eines Wirtschaftsforums „Potentiale von Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund" von Regierungspräsident Lindlar im Beisein der Staatssekretärin für Integration, Dr. Gierden-Jülich (MGFFI NRW), auf Burg Hengebach in Heimbach der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Masterplan zeigt, dass Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund einen erheblichen Beitrag dazu leisten, Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region zu schaffen und das Waren- und Dienstleistungsangebot zu bereichern. Als Multiplikator/-innen und Vorbilder stärken sie Personen mit gleichem oder ähnlichem Migrationshintergrund. Zudem ist der berufliche Erfolg von Migrant/-innen grundlegend für ihre Integration, und der Weg über die Selbständigkeit kann dazu beitragen, berufliche und finanzielle Ziele besser zu erreichen. Gleichwohl gibt es Hemmnisfaktoren, die verhindern, dass sich die wirtschaftlichen Potentiale von Selbständigen mit Migrationshintergrund voll entfalten und die oft sogar dazu führen, dass Selbständigkeit in Insolvenz und Schulden endet.

Mit dem Masterplan legt das Gutachterteam ein umfangreiches Instrumentarium vor, mit dem die Unternehmer/-innen mit Zuwanderungsgeschichte in der Region Aachen gestärkt werden sollen. Zu den Empfehlungen gehört die Gründung eines Unternehmensverbandes im Sinne einer Self-empowerment-Strategie ebenso wie die Verbesserung der zielgruppenbezogenen Beratungsinfrastruktur oder die Nutzung der Potentiale zur Stärkung der außenwirtschaftlichen Beziehungen der Region.

Die Studie wurde mit Mitteln aus dem Programm „Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit" des Landes NRW (KOMM-IN NRW) gefördert.

Das Gutachten können Sie  downloaden (PDF-Datei 3,1 MB) >>>

 
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